SEADRE- Ihre Pflegeverwaltung

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Wohnen in Würde, Pflegeunterkünfte

Zuhause wohnen in Würde – trotz Krankheit und Behinderung

 SEADRE ist das Pflegeportal für Hilfebedürftige und das ohne Kosten für Privatpersonen. Es gibt bei uns im Land Millionen von älteren, kranken und behinderten Menschen, die Hilfe und Pflege im Alltag benötigen. Oftmals kümmern sich Familienangehörige um sie, aber viele Betroffene sind auch alleine. Sie werden in der Regel von Pflegediensten betreut, deren Mitarbeiter sich um Pflege und um Hilfe im Haushalt kümmern. Die gesetzliche Pflegeversicherung macht es möglich, dass sie relativ selbstständig in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus bleiben können. Je nach Pflegegrad stehen verschiedene finanzielle Hilfen zur Verfügung. Das monatlich ausgezahlte Pflegegeld wird durch einmalige Beihilfen für Umbauten oder einen Treppenlift ergänzt. So gelingt es zumindest einem Teil der betroffenen Bevölkerung, über einen gewissen Zeitraum oder dauerhaft im eigenen Zuhause bleiben zu können. Selbstverständlich gibt es all diese Hilfen nur auf Antrag bei der eigenen Kranken- und Pflegekasse.

Das durchschnittliche Lebensalter steigt unaufhörlich

Dank moderner Behandlungsmethoden werden bei uns immer mehr Menschen sehr alt. Das durchschnittliche Lebensalter steigt unaufhörlich und so wird das Dasein im Alter ein zunehmend brisantes Thema werden. Es ist durchaus keine Sensation mehr, wenn ein Mensch hundert Jahre alt wird. Doch oftmals sind die Älteren in unserer Gesellschaft nicht nur alleine, sondern sie sind regelrecht vereinsamt. Wer keine Familie und kein Umfeld mehr hat, sieht einer oft tristen Zukunft entgegen. Manchmal sind Postbote und Bäcker die einzigen Ansprechpartner, welche die alten Menschen noch haben. Aber nicht nur Senioren, sondern auch viele behinderte Menschen sind einsam. Dennoch ist ihnen das Recht auf Selbstbestimmung und auf Eigenständigkeit viel wert. Sie möchten keinesfalls in ein Alten- oder Pflegeheim, sondern in ihren eigenen vier Wänden bleiben. Oft fällt es erst beim Entlassmanagement im Zuge eines Krankenhausaufenthalts auf, dass diese Menschen sich alleine und ohne Betreuung durchkämpfen.

Neue Wege der Betreuung

Schon seit Jahrzehnten gibt es neben dem Wohnen zuhause und der Verbringung in ein Pflegeheim weitere Alternativen. Verschiedene Projektmodelle haben sich bereits bewährt und es gibt immer wieder neue Ansätze. So entstehen gemischte Wohngemeinschaften, in denen neben gesunden, jüngeren Leuten, auch kranke, behinderte und ältere Menschen leben. Sie gehen quasi eine Zweckgemeinschaft ein. Denn solche Projekte werden sehr oft durch Träger und Initiativen gefördert. Auch immer mehr Wohnungsbaugesellschaften haben mittlerweile reagiert und sind an solchen Inklusionsprojekten beteiligt. Die Helfenden zahlen eine geringere Miete als auf dem freien Wohnungsmarkt. Hilfebedürftige haben immer einen Ansprechpartner und sie sind vor allen Dingen nicht mehr so einsam. Fest steht, dass diese Modelle sehr gut funktionieren und dass sich immer mehr Pflegebedürftige und ältere Menschen dafür begeistern.

Studenten und Hilfebedürftige wohnen zusammen

In vielen Universitätsstädten besteht, auch aufgrund der zahlreichenden Studierenden, große Wohnungsnot. Abhilfe wird zum Teil nun auch durch solche Projekte geschaffen, bei denen Studierende und behinderte oder ältere Menschen zusammenleben. Die Studenten opfern eine gewisse Anzahl an Stunden pro Tag für die Pflege und die Betreuung der Senioren oder Behinderten. Auch diese Experimente klappen hervorragend, so dass wieder Hoffnung in manches alte oder kranke Herz einzieht. Wir werden in Zukunft noch viel, viel mehr solcher Experimente brauchen. Um noch einen Schritt weiter zu gehen: wir werden aus diesen Experimenten Standardlösungen machen müssen. Denn es kann nicht sein, dass ein nicht unerheblicher Teil der Bevölkerung keine Lebensqualität hat und unter Vereinsamung leidet. Insbesondere ältere Menschen ziehen sich völlig zurück und vereinsamen total. Nicht selten fällt der Tod eines alten oder kranken Menschen nur dadurch auf, dass Rechnungen nicht mehr bezahlt werden oder der ungeleerte Briefkasten überquillt. Doch nicht nur mit Studenten zusammen kann das Ganze funktionieren. Viele Ältere warten erst gar nicht ab, bis sie nicht mehr alleine sein können. Sie ziehen in eine sogenannte Senioren-WG, die genauso aufgebaut ist wie eine WG für jüngere Leute. Man teilt sich eine Wohnung oder ein ganzes Haus, um Einsamkeit im Alter zu entgehen.

Diese Probleme können jeden treffen

Wer denkt, er sei ja noch jünger und ihn könne Krankheit oder Behinderung nicht betreffen, der irrt. Jeder von uns läuft Gefahr, durch einen Unfall oder eine Erkrankung zu Schaden zu kommen. Es gibt keine absolute Sicherheit und daher sollte sich die Gesellschaft als Ganzes viel mehr Gedanken um diese Themen machen. Nicht nur ein Unfall, sondern auch eine plötzliche oder eine chronische Erkrankung kann den gesamten Lebensplan eines Menschen zum Wanken bringen. Es hat auch nicht jeder die finanziellen Mittel, sich Versorgung und Pflege dann privat zu erkaufen. Die staatlichen Hilfen und vor allen Dingen die Renten reichen oft nicht aus, um eine menschliche, würdige Existenz zu sichern. Diese Probleme können früher oder später einfach jeden treffen.

Seniorenresidenzen, Alten- und Pflegeheime, Pflegeunterkünfte

Sehr oft ist es aus pflegerischen und medizinischen Gründen nicht mehr möglich, zuhause zu bleiben. Dann kommt es zu einer freiwilligen oder gerichtlich angeordneten Verbringung in Pflegeunterkünfte. Aber auch da gibt es große Unterschiede zwischen Seniorenresidenzen, Altenheimen und anderen Pflegeunterkünften. Bei der Auswahl spielen finanzielle und auch gesundheitliche Faktoren eine Rolle. Nicht wenige behinderte oder kranke Menschen haben einen gesetzlichen Betreuer, der sie in allen Lebenslagen unterstützen soll. In Zeiten des Pflegenotstands sind manche dieser Pflegeunterkünfte in schlechtes Licht geraten. Aber in der Mehrzahl der Pflegeunterkünfte fühlen sich Bewohner gut versorgt und gepflegt. Es wird eine der Hauptaufgaben künftiger Regierungen sein, genügend Pflegeunterkünfte für ein würdiges Dasein zu schaffen. Aber es wird auch eine große Herausforderung sein, für alle Betroffenen genügend Pflegekräfte zur Verfügung zu stellen.

Zusammenleben auf dem Bauernhof

Neben den bereits genannten Projekten wird auch das Zusammenleben auf dem Bauernhof immer attraktiver. Die Idee ist, dass Betroffene mit gesunden Menschen zusammen auf einem Bauernhof leben und arbeiten. Denn gerade bei Kranken, Behinderten und Alten hat das Selbstwertgefühl oft sehr gelitten. Sie fühlen sich unnütz und überflüssig, weil sie nichts Sinnvolles zu tun haben. Doch auf einem solchen Bauernhof bekommen sie wieder neuen Lebensmut, denn sie haben eine Aufgabe und werden gebraucht. Ob in der Küche, bei der Versorgung von Tieren oder im Garten, es gibt für jeden Bewohner genug zu tun. Jeder wird innerhalb seiner Möglichkeiten gefordert. Schon innerhalb weniger Wochen nach dem Umzug auf einen solchen Bauernhof bessern sich viele Beschwerden. Der Umgang mit Tieren und das Leben in der Natur zeigen therapeutische Wirkung. Es ist an der Zeit, dass wir uns intensiv mit denjenigen Mitbürgern beschäftigen, die uns am allermeisten brauchen.

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